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Beinah, beinah, beinah…

… hätt‘ ich den Start des diesjährigen Dschungelcamps verpasst. Doch wozu gibt es RTLNOW. Eben, für so Online-Junkies wie mich.

Zurück zum Thema: Die unfassbare achte Staffel des Medienmenschenabdeckerdienstes läuft seit gestern Abend viertel nach neun auf RTL. In die diesjährige Manege haben sich, wie üblich, wieder elf Kandidaten verirrt. Zu unserer Belustigung sind Mola, Marco, Gabby, Jochen, Corinna, Winfried, Melanie, Tanja, Julian F.M. und der Wendler in den australischen Dschungel gereist.
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„Willkommen zum Winterfest der Armutszuwanderung!“

Hach, Herr Hartwich, besser könnte ich es auch nicht ausdrücken. Lasst den Sozialtourismus beginnen! Das zehnjährige Jubiläum der Show ist tatsächlich doch recht hochkarätig besetzt. So alt bin ich schon, dass die Moderatoren meiner Jugend Jochen Bendel (RuckZuck auf Tele5) und Mola Adebesi (VIVA) beim Kampf um ihr Gnadenbrot zuschauen muss. Da ich die Jungs damals schon mochte, freut es mich noch mehr. Die restlichen Kandidaten sind auch nicht von schlechten Eltern. Man nehme nur Michael Wender, den Wendler, den selbsternannten König des Popschlagers. Apropos Poppen, Melanie Müller, das sächselnde, wasserstoffblondierte Möchtegern-Marylin-Double mit den gefakten Doppel-DD-Wummen ist also hauptsächlich für ihre Nacktbadeszene im letztjährigen „Bachelor“ bekannt. Aha! Es gibt also Menschen, die noch weniger als Georgina im Fernsehen geleistet haben. Der tuckige Julian, der als Berufsbezeichnung „Modedesigner“ gewählt hat, behauptet von sich: „In Berlin bin ich so bekannt, wie das Brandenburger Tor und republikweit ist das noch ausbaufähig.“ Ich dachte schon, ich hätte was verpasst. Gott sei dank, sind wir hier in München bis jetzt von ihm verschont geblieben. Was ich auch noch kenne ist „RTL Samstagnacht“, lief 5 Jahre von 1993 bis 1998. Also vor 15 Jahren hatte Tanja Schumann ihren letzten großen Auftritt auf der TV-Bühne. Das Kandidatendefilee erreicht ihren Höhepunkt mit Larissa, Austrias Next Topmodell, die, österreichisch näselnd, allen ab der ersten Sekunde auf den Sack geht. Gabby, eine der Sängerinnen der Castingtruppe Queensberry, hat sich gerade für den Playboy ausgezogen. Woher kennen wir das Muster wohl? Als Camp-Oma zieht Corinna Drews (Kir Royal, ja, die, die immer ihren Busen zeigt) ein. Der nächste Ösi ist der Castingsänger Marco Angelini. Mit Mütze und Lederhosen versucht er sich ein alpenländisches Profil zu geben. Zu guter Letzt erscheint Camp-Opi Winfried Glatzeder (Die Legende von Paul & Paula), der „James Dean des Ostens“. Das ist mal ’ne saubere Mischung! „Der Flug soll auf mich warten! Also ehrlich! Ich muss meinen Koffer packen!“ Ist die Alte geil! Ein Hoch auf Ösi-Bratze Larissa! „Also schlucken……… hab ich jetzt nicht vor!“

Welcome to the Larissashow Jungle!

Die erste Gruppe geht mit vertrauter Marschrichtung, langsam aber stetig bergab, endlich ins Camp. Der erste Kampf um die Betten scheiterte an den Spinnen. Die Tussi mit dem „Ganz ehrlich“-Sprung in der Platte geht Winfried so auf den Zeiger, das er als Erster richtig Tacheles mit ihr redet. Aber wahrscheinlich hat sie das auch nicht kapiert. Der Wendler und der Bendler haben sich aber lieb und der Jochen kann gut kochen, erfahren wir

Mola verweigert den Fallschirmsprung!

Nachdem das Schmugglerküken Gabby ordnungsgemäß von den Rangern vor dem Start überführt wurde, sollte der zweite Teil der Truppe per Tandemsprung in den Dschungel fliegen. Alle außer Mola und Gabby sind, zwar tränenreich aber immerhin, gesprungen. Große Bilder für großes Fernsehen. Gabby hat auch ne Erklärung dafür: „Ich klau‘ so Sprünge sind nichts für uns Schwarze! So Weiße springen gerne mal von Klippen. Wir dagegen essen Hühnchen und stehen gerne auf dem Boden!“ Achten Sie auch in dieser Sendung auf Rassismus!

Larissa und der Wendler müssen ran

In die erste Dschungelprüfung wurden Larissa und der Wendler von den Kandidaten schon vor dem Einzug geschickt. Jochen Bendler, äh Bendel, trifft es ganz gut: „Die Larissa ist eigentlich der Fukushima unter den Kandidaten. Da laufen die Brennstäbe heiß und wir müssen immer kühlen, kühlen, kühlen…“ Bevor es los geht, werden alle im Camp noch mit einer kopflosen Sockensuche kirre gemacht. Gabby und die Stöckel (Julian) geben Geleitschutz bis zur Brücke. Großer Respekt, ganz ehrlich, für den Wendler, der, ohne mit der Wimper zu zucken, das dumme Geschwätz und die den Showekel des Schluchtenscheisser-Models tapfer aushält.
larissaschlange

Ganz ehrlich, ist auch schon nicht mehr neu. Österreich scheint in einer Zeitschleife von vor vier Jahren gefangen zu sein. Die Angst vor Spinnen kennt man im Larissaversum auch nicht. Also den Lateinischen Fachbegriff, die Angst selber schon und zwar gewaltig. Die Plunse hüpft unpassend durch die ganze Prüfung und verliert Stern um Stern fürs Team. Wogegen Michael W. die Prüfung, in der diverse Phobien „therapiert“ werden sollen, rockt. Naja, ganz ehrlich, drei von den insgesamt 8 Sternen gehen auf Larissas Konto. Doch bei der Angst vor dem Erbrechen war nur noch Michael Wendler erfolgreich. „Ganz ehrlich, ich ess‘ das nicht!“
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Ganz ehrlich, ich freu mich schon auf heute Abend!

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